Organisation

Die Projektbasis bilden 5 Grundschulen mit 4 kooperierenden KITAs und 3 Horten in der Stadt Potsdam. In der ersten Projektkohorte wurden 12 erste Klassen erfasst, in denen der Anteil von Kindern nichtdeutscher Herkunftssprache zwischen 2 und max. 9 Kindern liegt. Um Sprachförderung nachhaltig zu optimieren werden die Grundschulen als Basiseinheiten organisiert, die jeweils in ihrer Kooperation zu Eltern, KITA und Hort unterstützt werden sollen. Ein zentrales Instrument zur Entwicklung derartiger Sprachfördernetzwerke wird in der Einrichtung von "Qualitätszirkeln" gesehen. Hier wird durch die wissenschaftliche Begleitung des Projekts eine an Erzieherinnen und pädagogische Fachkräfte aus KITA und Hort und Lehrkräfte gemeinsam adressierte Anregung für die Sprachförderung gegeben. Ausgangspunkt für diese Empfehlungen sind diagnostische Befunde, die aus der standardisierten Erfassung der Schulleistungsentwicklung aller am Projekt beteiligten Kinder erhoben wurden. (siehe Evaluation) . Ziel der Arbeit in den Qualitätszirkeln ist:

  • Handlungsnahes Wissen zur Sprachdiagnostik und -förderung zu vermitteln,
  • die Rezeption von Ergebnissen aus standardisierten Leistungstests zu unterstützen,
  • zur aktiven Beteiligung am Prozess der Qualitätsverbesserung von Lernangeboten anzuregen,
  • ausgewählte Sprachfördermaterialien für KITA, Schule und Hort vorzustellen,
  • inhaltlich-organisatorische Fragen der Projektrealisierung institutionenübergreifend abzustimmen.
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