Kooperation

FörMig plus Brandenburg und der über die Stiftung Mercator finanzierte Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund werden strukturell und inhaltlich für das Land Brandenburg koordiniert. Eine strukturelle Verzahnung der Projekte ist zunächst durch eine Konzentration des Förderunterrichts auf solche Schulen gegeben, die in FörMig als Basiseinheiten fungieren. Somit kann der Förderunterricht als Unterstützung der in FörMig intendierten Optimierung bildungsbiographischer Schnittstellen wirksam werden. Gleichzeitig kann der Förderunterricht inhaltlich durch die in FörMig geleistete Schulentwicklungsarbeit in die durchgängige, institutionenübergreifende Sprachförderung eingebunden werden. Ob sich diese Konstellation als günstig für die Übergangsentscheidungen von der Grundschule in die Sek.I erweist und welche weiteren Kontextbedingungen erfolgreiche Bildungskarrieren von Migrantenkindern ermöglichen, soll anhand der Schulkarrieren von Förderkindern des Mercatorprojekts rekonstruiert werden.

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